Thevenet, Gautier | Domaine de la Bongran  (Maconnais)

Die Urteile über Jean Thévenet gehen sehr auseinander: Während Parker ihn "Meister des Mâconnais" nennt, ist für seinen Nachbarn Guffens klar: "Das ist ein wirklich Verrückter!" Im besten Sinne "ausgefallen" sind die Weine Thévenets! Auf 15 Hektar pflanzen sie Chardonnay und machen daraus einzigarte Weine,  Vendanges Tardives und Beerenauslesen –. Heraus kommen tolle Weine, die schon mit Meursaults und Sauternes Premiers Crus verglichen worden sind und doch in ihrer Art einzigartig sind. Inzwischen führt Gautier das Weingut in der Tradition seines Vaters weiter.


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Er kommt aus einer Winzerfamilie und hat die "Domaine de la Bongran" von seinem Vater übernommen. Vor etwa 20 Jahren kaufte er die Domaine "Emilian Gillet" und zuletzt "Domaine Roally" dazu. Inzwischen hat der jüngere Sohn Gautier die Domaine übernommen

 

Vinifikation:

Thévenet verwendet nur die indigenen Hefen, die es in seinem Keller bzw. auf den Trauben ganz natürlich gibt und die eine unglaubliche Stabilität und überhaupt keine Eile haben. Manche Moste haben bis zu zwei Jahren gegoren und die Milchsäuregärung während der langsam verlaufenden alkoholischen Gärung gemacht. Was bei anderen Winzern zu Katasthrophen führt, löst sich bei Thévenet von alleine. Seine Weine werden nicht in Barriques ausgebaut, in seinem Keller stehen große Holzfässer neben neuen Edelstahltanks. Die Ernte beginnt bei ihm zwei bis drei Wochen später als bei seinen Nachbarn, er hat dadurch mehr Zucker in den Trauben oder sogar Botrytisbefall, was zu edelsüßen Weinen von absoluter Eleganz und Rafinesse führt. Das geht natürlich weit an den Appellationsregeln vorbei, Kennern gereicht es aber zum Entzücken!

 

Aktuelle Reisenotiz: "Thevenet- Bewährte Qualität"

Parker schrieb schon vor vielen Jahren über
Thevenet, er sei der Herzog des Maconnais, weil
seine Weine in dieser Region einmalig sind. Der
größte Teil seiner Reben ist über 50 Jahre alt und
das spürt man an seinen Weinen: Sie sind reich,
manche haben eine Restsüße ohne dabei aufdringlich zu sein.
Wir probierten mit Gauthier die vier Weine, die jetzt im Angebot
sind: Den Domaine de Roally 2014, ein eher traditioneller
Maconnais, der aber durch eine Kombination von
floralen und fruchtigen Aromen überzeugt. Dann der Klassiker
Emilian Gillet 2013, der sehr konzentriert ist und eine
deutliche Mineralität spüren lässt. Das Flaggschiff ist der
Bongran aus dem Jahr 2010, ein unglaublich reicher Wein mit
viel Struktur und einem Alterungspotenzial, das einmalig ist:
Der 2010er ist ohne Probleme bis 2025 zu genießen aber auch
schon heute ein Genuss. Zum Schluss die Trockenbeerenauslese
aus dem Jahr 2006, sie ist ein Traum von W

 

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